Hundeversicherung nach Rasse

Jede Rasse bringt eigene Gesundheitsrisiken mit, die über die passende Versicherung und den Beitrag mitentscheiden. Hier findest du rassespezifische Ratgeber mit den typischen Risiken und worauf du beim Tarif achten solltest. Alle Angaben quellenbelegt, Stand August 2026.

P Recherche & Redaktion: Patrick Leiß · Stand August 2026 · Methodik

In Vorbereitung: Malteser und weitere. Wir bauen die Rasse-Ratgeber laufend aus.

Warum die Rasse bei der Versicherung zählt

Die Rasse ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Wahl der Hundeversicherung. Sie bestimmt, welche Erkrankungen und Operationen statistisch wahrscheinlich sind, und beeinflusst damit sowohl den passenden Leistungsumfang als auch den Beitrag. Brachyzephale Rassen wie die Französische Bulldogge neigen zu teuren Atemwegs-Operationen, große Rassen zu Hüft- und Kreuzbandproblemen, kleine Rassen häufiger zu Patellaluxation und Zahnproblemen.

Wer die typischen Risiken seiner Rasse kennt, kann gezielt einen Tarif wählen, der genau diese Fälle abdeckt, statt nur auf den Preis zu schauen.

Welche Rassen besonders von einem Schutz profitieren

Besonders lohnt sich ein umfassender Schutz bei Rassen mit bekannten, teuren Veranlagungen. Dazu zählen brachyzephale Rassen, große Rassen mit Gelenkrisiko und Rassen mit Neigung zu chronischen Haut- oder Herzerkrankungen. Bei diesen Tieren übersteigt eine einzelne Behandlung schnell die Beiträge mehrerer Jahre.

Aber auch bei robusten Rassen und Mischlingen ist ein Grundschutz sinnvoll, weil Unfälle und Notfälle jede Rasse treffen können. Was speziell für Mischlinge gilt, liest du im Ratgeber Versicherung für Mischlinge.

So wählst du den richtigen Tarif nach Rasse

Achte bei einer Risikorasse vor allem auf vier Punkte: keine Ausschlüsse für rassetypische Erkrankungen, eine Erstattung bis zum 4-fachen GOT-Satz, ein unbegrenztes oder hohes Jahreslimit und kurze Wartezeiten. Weil viele Rasserisiken chronisch sind, ist häufig der Krankenvollschutz die bessere Wahl als eine reine OP-Versicherung.

Den vollständigen Tarifvergleich findest du in der Hundekrankenversicherung und der Hunde-OP-Versicherung.

Passenden Tarif für deine Rasse finden

Vergleiche die Tarife nach den Kriterien, die für deine Rasse zählen: Erstattungssatz, GOT-Satz, Jahreslimit und Wartezeiten.

Häufige Fragen zur Versicherung nach Rasse

Warum spielt die Rasse bei der Hundeversicherung eine Rolle?

Jede Rasse hat typische Gesundheitsrisiken. Sie beeinflussen, welche Behandlungen wahrscheinlich sind und wie hoch der Beitrag ausfällt. Bei anfälligen Rassen lohnt ein früher, umfassender Schutz besonders.

Sind bestimmte Rassen teurer zu versichern?

Ja. Rassen mit bekannten Risiken, etwa brachyzephale oder große Rassen, haben häufiger teure Behandlungen. Das bepreisen Versicherer entsprechend. Ein Abschluss im Welpenalter sichert den günstigsten Beitrag.

Worauf sollte ich bei einer Risikorasse achten?

Auf den Einschluss rassetypischer Erkrankungen (etwa brachyzephale Atemwegs-OPs), eine Erstattung bis zum 4-fachen GOT-Satz, ein hohes oder unbegrenztes Jahreslimit und kurze Wartezeiten.

Quellen

Jede Quelle steht mit der Angabe, die sie belegt. Alle Quellen zuletzt geprüft am 28.08.2026.

  1. McMillan et al., Longevity of companion dog breeds: those at risk from early death, Scientific Reports 14:531 · 2024 · nature.comBelegt: die medianen Lebensalter je Rasse, auf denen die Einordnung der Rassen-Seiten beruht.
  2. Teng et al., Life tables of annual life expectancy and risk factors for mortality in dogs in the UK, Scientific Reports 12:6415 · 2022 · nature.comBelegt: die Lebenserwartung ab Geburt je Rasse aus den VetCompass-Sterbetafeln.
  3. Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte (GOT) vom 15. August 2022, BGBl. I S. 1401 · zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 15.03.2023 · gesetze-im-internet.deBelegt: die Gebührenrahmen und alle auf den Rassen-Seiten genannten Gebührenpositionen.

Die Einzelseiten führen zusätzlich die Quellen ihrer jeweiligen Rassenzahlen.

Redaktion: Patrick Leiß · Stand: August 2026 · Quellen