Katzenkrankenversicherung für die Heilige Birma (2026)

Die Heilige Birma ist in den britischen Praxisdaten die langlebigste Rassekatze nach der Burma: 14,39 Jahre Lebenserwartung ab Geburt, gegenüber 11,74 Jahren für alle Katzen zusammen. Das verschiebt die ganze Versicherungsfrage. Es geht weniger um den einen großen Eingriff als um einen Vertrag, der vierzehn Jahre trägt. Dazu kommt eine Besonderheit, die viele Halter kalt erwischt: Birmakatzen zeigen auffällig oft erhöhte Nierenwerte, ohne krank zu sein.

Gesundheitsrisiko: mittel (Niere, Herz, FIP) Stand Oktober 2026 Empfehlung: Vollschutz
Heilige Birma
Rassesteckbrief
Lebenserwartung 14,39 Jahre (Praxisdaten, 38 Todesfälle)
Größe mittelgroß, kein Standardgewicht
Gentest kein HCM-Test, PKD-Test verfügbar
Typische Themen Nierenwerte, Herz, FIP beim Kitten
Chronik-Risiko mittel

Was kostet der Tierarzt bei einer Heiligen Birma?

Hergeleitet aus der Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte, jeweils mit laufender Nummer und Satz. Die Spannen gelten außerhalb des Notdienstes; dort erlaubt Paragraf 4 Absatz 1 GOT den 2- bis 4-fachen Satz plus 50 Euro Notdienstgebühr:

121-363 €/Termin
Herzultraschall mit Doppler

Basisechokardiografie (GOT Nr. 650, 67,20 Euro im 1-fachen Satz) plus ergänzende echokardiografische Untersuchung (Nr. 651, 53,86 Euro im 1-fachen Satz) ergeben 121,06 Euro im 1-fachen und 363,18 Euro im 3-fachen Satz. Nur die Basisuntersuchung allein liegt bei 67,20 bis 201,60 Euro. Für die Birma gibt es keinen Gentest, der das ersetzen könnte

134-401 €/Check
Nierencheck mit Labor und Ultraschall

Untersuchung mit Beratung (Nr. 16, 23,62 Euro), großes Blutbild (Nr. 618, 23,52 Euro), drei photometrische Einzelparameter (Nr. 609, je 9,23 Euro) und Ultraschall (Nr. 180, 58,92 Euro) ergeben 133,75 Euro im 1-fachen und 401,25 Euro im 3-fachen Satz

mehrere Tausend €
FIP-Therapie beim Kitten

Die Therapie läuft über 42 bis 84 Tage mit täglicher Medikamentengabe plus Diagnostik und Blutkontrollen. Eine belastbare Gesamtsumme veröffentlicht niemand, weil die Dosis vom Gewicht abhängt. Klar ist: es ist eine Behandlung, keine Operation

Merke: Keiner dieser drei Posten ist eine Operation. Herzultraschall, Nierenlabor und FIP-Therapie sind Diagnostik und Behandlung. Ein reiner OP-Schutz zahlt bei allen dreien nichts. Bei einer Rasse, die im Schnitt vierzehn Jahre alt wird, summieren sich außerdem die Kontrolltermine.
Zu den Tarifen

Die besten Tarife für die Heilige Birma

Entscheidend bei dieser Rasse: die Deckung chronischer Behandlungen über viele Jahre, ein hoher GOT-Satz, ein hohes oder unbegrenztes Jahreslimit und die Frage, was im Alter mit Beitrag und Kündigungsrecht passiert. Weil ein auffälliger Nierenwert schnell in der Akte steht, zählt außerdem der frühe Abschluss.

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Die langlebigste Rassekatze in den Daten, nach der Burma

Das VetCompass-Programm des Royal Veterinary College hat für das Jahr 2019 die Sterbedaten britischer Katzen ausgewertet: 7.936 bestätigte Todesfälle aus einer Grundgesamtheit von 1.254.484 Katzen in tierärztlicher Versorgung. Ausgewertet wurden alle Gruppen mit mindestens 15 Todesfällen, zwölf waren es am Ende. Die Heilige Birma kam auf eine Lebenserwartung ab Geburt von 14,39 Jahren und lag damit auf Platz zwei, hinter der Burma mit 14,42 Jahren. Alle Katzen zusammen erreichten 11,74 Jahre.

Diese Zahl ist gut belegt, aber sie braucht ihren Rahmen. Sie beruht auf 38 bestätigten Todesfällen von Birmakatzen, und entsprechend breit ist das Konfidenzintervall: 12,87 bis 15,91 Jahre. Die einzelnen Tiere lagen zwischen 0,94 und 22,25 Jahren. Wer daraus liest, seine Birma werde garantiert vierzehn, liest zu viel hinein. Was die Zahl aber sehr wohl trägt: Diese Rasse gehört nicht zu den kurzlebigen, und ein Versicherungsvertrag für sie ist eine lange Angelegenheit.

Genau das ist der praktische Punkt. Bei einer Rasse mit dieser Lebenserwartung entscheidet nicht der Beitrag im ersten Jahr, sondern was im zehnten passiert. Zwei Fragen gehören deshalb vor den Abschluss: Wie entwickelt sich der Beitrag mit dem Alter, und darf der Versicherer nach einem teuren Leistungsfall kündigen? Die Uelzener zum Beispiel vereinbart in ihren Bedingungen eine jährliche Beitragsanpassung von 9 Prozent, ohne Sonderkündigungsrecht, und verzichtet in der Krankenversicherung zugleich auf die Kündigung nach einem Leistungsfall; die ordentliche Kündigung zum Vertragsablauf behält sie sich vor. Beides gehört zusammen gelesen.

Wie gut ist die Datenlage bei der Heiligen Birma?

Ehrlicherweise: dünner als bei der Ragdoll. Für die Ragdoll gibt es seit 2025 eine eigene VetCompass-Auswertung mit über 2.000 Tieren. Für die Heilige Birma gibt es keine solche Rassemonografie. In der großen britischen Auswertung der häufigsten Katzenerkrankungen von 2023 taucht die Rasse nicht als eigene Gruppe auf; die Autoren nennen ausdrücklich, dass die Fallzahlen einzelner Rassen für belastbare Rassenanalysen nicht ausreichten. Aus derselben Stichprobe von 18.249 Katzen stammen die allgemeinen Zahlen, an denen man sich orientieren kann: Parodontalerkrankung 15,2 Prozent, Übergewicht 11,6 Prozent, Zahnerkrankung 8,2 Prozent, Herzgeräusch 4,4 Prozent und chronische Nierenerkrankung 1,8 Prozent, jeweils im Studienjahr und auf der Ebene der Einzeldiagnosen.

Was es für die Birma gibt, sind kleinere, aber sehr spezifische Arbeiten. Und die zeigen bei dieser Rasse in eine Richtung, die man ohne sie nicht auf dem Zettel hätte: die Nierenwerte.

Nierenwerte: der Befund, der oft keiner ist

Eine britische Untersuchung an 106 klinisch gesunden Birmakatzen aus 19 Haushalten fand, dass 35 Prozent der erwachsenen Tiere und 82 Prozent der Tiere unter sechs Monaten Kreatininwerte oberhalb des allgemeinen Referenzbereichs hatten. Die Katzen waren gesund. Eine italienische Arbeit an 50 klinisch gesunden Birmakatzen bestätigte das Bild und maß auch beim moderneren Nierenmarker SDMA höhere Werte als bei 46 Katzen anderer Rassen; bei 20 der 50 Birmakatzen lag das Kreatinin über dem allgemeinen Referenzbereich. Beim SDMA fiel die Verschiebung deutlich kleiner aus, nur 10 der 50 Tiere lagen dort über dem Referenzwert, und die Autoren halten SDMA deshalb für den bei der Birma aussagekräftigeren Marker. Von dieser zweiten Arbeit ist öffentlich nur die Zusammenfassung zugänglich, der Volltext liegt hinter einer Bezahlschranke. Wir kennzeichnen das, statt es zu verschweigen.

Die britische Arbeit ist eine Bequemlichkeitsstichprobe aus Zuchthaushalten, rekrutiert über einen Rassezuchtverein; bei der italienischen Arbeit geht die Herkunft der Tiere aus dem öffentlich zugänglichen Teil nicht hervor. Zufallsstichproben der Rasse sind beide nicht, ein Prozentwert für alle Birmakatzen lässt sich daraus nicht ableiten. Die Richtung ist aber deutlich genug, um praktisch damit umzugehen.

Und praktisch heißt hier: versicherungsrelevant. Ein erhöhtes Kreatinin im Routinelabor landet in der Patientenakte. Wenn später ein Antrag gestellt oder ein Leistungsfall geprüft wird, kann daraus schnell die Annahme einer Vorerkrankung der Niere werden, und damit ein Ausschluss genau dieses Organs. Zwei Dinge helfen: den Vertrag abschließen, bevor solche Werte vorliegen, und einen auffälligen Wert vom Tierarzt einordnen und dokumentieren lassen, statt ihn unkommentiert in der Akte stehen zu lassen. Dass die Rasse eine höhere Basislage hat, ist publiziert und lässt sich belegen.

Zur Vollständigkeit gehört die andere Seite: Eine höhere Basislage ist keine Entwarnung. Nierenerkrankungen sind bei Katzen häufig, und beim Labor Langford Vets ist für die Birma die polyzystische Nierenerkrankung als relevante Erbkrankheit gelistet, allerdings ausdrücklich mit niedriger Prävalenz und ohne hinterlegte Zahl. Einen Gentest auf die PKD1-Variante gibt es bei diesem Labor.

Herz: HCM, und diesmal ohne Gentest

Herzbefunde sind bei Katzen keine Randerscheinung: In der britischen Praxisauswertung von 18.249 Katzen war bei 4,4 Prozent ein Herzgeräusch dokumentiert. Bei Ragdoll und Maine Coon gibt es für die hypertrophe Kardiomyopathie rassespezifische Mutationstests. Für die Heilige Birma gibt es keinen. Das Labor Langford Vets schreibt ausdrücklich, dass seine HCM-Tests nur für diese beiden Rassen gelten und dass bei jeder anderen Rasse allein die Echokardiografie eine Diagnose erlaubt.

Wie häufig HCM bei der Birma ist, lässt sich nicht seriös beziffern. Es gibt eine skandinavische Nachbefragung zum freiwilligen Zuchtscreening, in der von 126 Birmakatzen, für die Halter den Fragebogen beantwortet haben, 12 im Verlauf eine Kardiomyopathie entwickelten. Diese Tiere stammen aus Zuchtprogrammen, die Rücklaufquote der Befragung lag bei 10,8 Prozent, und beides zusammen macht daraus eine selbstselektierte Gruppe, keine Rassenstatistik. Raffle und Kollegen nennen die Birma 2025 als Rasse mit familiärer HCM-Neigung, stützen sich dabei aber ausdrücklich auf unveröffentlichte Beobachtungen. Mehr gibt die Literatur nicht her, und mehr behaupten wir auch nicht.

Für die Absicherung ist das Bild trotzdem klar: Wenn ein Herzbefund kommt, kommt er als Diagnostik plus Medikamente plus Kontrolltermine. Die Basisechokardiografie steht in der Gebührenordnung unter Nr. 650 mit 67,20 Euro im 1-fachen Satz, sie kann also bis 201,60 Euro im 3-fachen Satz kosten, dazu die ergänzende Doppleruntersuchung nach Nr. 651 mit 53,86 Euro im 1-fachen Satz. Wie oft kontrolliert wird, entscheidet die Tierärztin; jeder Termin fällt erneut an, und kein einziger davon ist eine Operation.

FIP: das Thema der jungen Rassekatze

Die feline infektiöse Peritonitis ist eine Erkrankung, die in der Literatur vor allem bei jungen Katzen beschrieben wird. Für die Birma gibt es dazu eine eigene genetische Untersuchung: Für 38 an FIP verstorbene Birmakatzen und 161 gesunde Kontrolltiere aus Zuchtbeständen in Dänemark und den USA wurden fünf Kandidatengene gefunden, aber kein einzelner Marker stimmte vollständig mit der Erkrankung überein. Eine Fall-Kontroll-Studie liefert keine Häufigkeit, und einen Gentest gibt es folglich auch nicht.

Die oft zitierte Zahl, 22 Prozent der Birmakatzen bekämen FIP, stammt aus einer US-Universitätsklinik und beruht auf 4 betroffenen Tieren von 18 vorgestellten Birmakatzen über sechzehn Jahre. Aus vier Tieren lässt sich kein Prozentwert für eine Rasse ableiten, und eine Klinikpopulation ist ohnehin keine Allgemeinbevölkerung. Belastbar aus derselben Arbeit ist nur die grobe Richtung, dass Rassekatzen häufiger betroffen waren als Mischlingskatzen.

Wichtiger für Halter ist ohnehin, was sich behandlungsseitig geändert hat. Eine randomisierte Studie an 40 Katzen hat 2024 gezeigt, dass 42 Tage Therapie mit 15 mg/kg GS-441524 oral genauso wirksam waren wie die zuvor empfohlenen 84 Tage, und zwar bei FIP mit Erguss. FIP ist damit von einem Todesurteil zu einer behandelbaren Erkrankung geworden, allerdings zu einer, die über Wochen tägliche Medikamentengabe, Diagnostik und Blutkontrollen bedeutet. Eine seriöse Gesamtsumme veröffentlicht niemand, weil die Dosis am Körpergewicht hängt. Wichtig zur Einordnung: Die Studie schloss ausschließlich Katzen mit FIP mit Erguss ein, für die trockene, okuläre und neurologische Form gilt das Ergebnis nicht. Dass es um mehrere Tausend Euro geht, ist unstrittig, und dass ein reiner OP-Schutz davon nichts trägt, ebenfalls.

Blutgruppe B: das Thema, an das niemand denkt

In der bislang größten genetischen Erhebung zu Blutgruppen bei Katzen wurden 174 Birmakatzen typisiert: 89,1 Prozent Typ A, 10,9 Prozent Typ B, kein Typ AB. Die Tiere stammen aus kommerziellen Einsendungen, meist von Züchtern, es ist also keine Zufallsstichprobe. Praktisch relevant ist das an zwei Stellen: bei einer Bluttransfusion im Notfall und bei der Verpaarung, weil eine Katze mit Blutgruppe B und ein Kater mit Blutgruppe A zur neonatalen Isoerythrolyse der Kitten führen können. Dieselbe Arbeit ordnet die Birma außerdem den Rassen mit der niedrigsten gemessenen genetischen Vielfalt zu.

FOXN1: die Erbkrankheit, die es nur bei dieser Rasse gibt

Es gibt eine Besonderheit, die tatsächlich exklusiv zur Heiligen Birma gehört: eine rezessive Deletion im FOXN1-Gen, die bei zwei Kopien zu haarlosen Kitten mit fehlender Thymusanlage führt. Betroffene Kitten überleben nicht. In einem französischen Panel aus 126 nicht verwandten Birmakatzen lag die Trägerrate bei 3,2 Prozent, also vier Tiere. Unter 215 Katzen aus 15 anderen Rassen fand sich kein einziger Träger.

Für Halter einer bereits gekauften Katze ist das kein Versicherungsthema, denn Träger sind gesund. Für die Auswahl eines Züchters ist es eines: Wer verpaart, sollte den Status kennen. Und es ist ein gutes Beispiel dafür, dass die medizinisch spannendsten Eigenheiten einer Rasse nicht immer die sind, die auf der Tarifseite stehen.

Was im Standard steht, und was nicht

Die Heilige Birma ist eine Halblanghaarkatze, im FIFe-System mit dem EMS-Code SBI geführt und dort seit 1949 anerkannt. Der Standard beschreibt sie als mittelgroß und nennt kein Gewicht, weder bei der FIFe noch bei der World Cat Federation. Wer irgendwo eine Kilogramm-Spanne als Rassestandard liest, liest keine Standardangabe. Charakteristisch sind die weißen Handschuhe an allen vier Pfoten und die Sporen an den Hinterbeinen; im FIFe-Punkteschema machen Handschuhe, Sporen und Symmetrie zusammen 20 von 100 Punkten aus. Die WCF nennt für die Rasse ausdrücklich „Erlaubte Auskreuzungen: keine“ und disqualifiziert unter anderem bei jeder Neigung zum Schielen.

Warum das hier steht: Der Standard sagt nichts über die Gesundheit aus, aber er erklärt die enge Zuchtbasis. Keine erlaubten Auskreuzungen plus die niedrige gemessene genetische Vielfalt sind der Hintergrund, vor dem rezessive Merkmale wie die FOXN1-Deletion überhaupt eine Rolle spielen.

OP-Schutz oder Vollschutz für die Birma?

Vollschutz, in aller Regel. Die drei Themen dieser Rasse, Nierenverlauf, Herz und beim Kitten FIP, laufen alle über Diagnostik, Medikamente und Kontrolltermine. Ein reiner OP-Schutz greift erst, wenn tatsächlich operiert wird, und genau das passiert bei diesen drei Themen typischerweise nicht. Der OP-Schutz ist die richtige Wahl für ein enges Budget und die Absicherung des teuren Einzelfalls, nicht für eine Rasse, deren Risikoprofil chronisch ist.

Worauf du beim Tarif achten solltest

Fünf Punkte, die bei dieser Rasse mehr zählen als der Beitrag im ersten Jahr:

Wartezeiten und der richtige Zeitpunkt

Der beste Zeitpunkt ist das Kitten-Alter, aus zwei Gründen. Erstens ist FIP ein Thema der ersten Lebensmonate, und die allgemeine Wartezeit läuft bei der Uelzener 30 Tage, bei petolo gibt es keine Wartezeiten. Zweitens ist die Akte dann noch leer. Genau darin liegt bei der Birma der Unterschied: Ein einzelner erhöhter Kreatininwert aus einer Routinekontrolle kann später als Vorbefund gelesen werden, obwohl die Rasse ihn nach der publizierten Datenlage auch im gesunden Zustand zeigt.

Für angeborene Herzerkrankungen, Herzoperationen und Erbkrankheiten wie PKD gilt bei der Uelzener ein Jahr Wartezeit. Tritt eine solche Erkrankung im ersten Jahr auf und wird erst danach behandelt, ist sie laut Bedingungen trotzdem versichert. Allerdings darf die Uelzener sofort kündigen, wenn die Katze in einer Wartezeit erkrankt.

Vorerkrankungen: wenn schon ein Befund vorliegt

Dann wird es enger, aber nicht aussichtslos. Die Uelzener nimmt Katzen laut ihrer Leistungsübersicht ab dem ersten Lebenstag und ohne Altersbegrenzung auf. Bei einer Vorerkrankung prüft sie nach eigener Angabe den Gesundheitszustand und vereinbart je nach Befund einen individuellen Ausschluss bestimmter Behandlungen. In den Bedingungen steht das nicht, dort sind bekannte Vorerkrankungen ausgeschlossen. Kläre den Umfang des Ausschlusses deshalb vor Antragstellung schriftlich. Wichtig ist dabei die Reichweite eines möglichen Ausschlusses: Ein einzelner erhöhter Kreatininwert darf nicht dazu führen, dass später der ganze Bereich Innere Medizin als betroffen gilt.

Was kostet die Versicherung für eine Heilige Birma?

Das berechnen die Anbieter individuell. Die Uelzener rechnet erkennbar nach Rassekategorien: Ihre veröffentlichten Beitragsbeispiele nennen als Bedingung jeweils die Rassekategorie 1 beziehungsweise 2. Welcher Kategorie die Heilige Birma zugeordnet ist, veröffentlicht der Versicherer nicht. Rassekatzen liegen in der Regel über dem Beitrag einer Hauskatze. Konkrete Zahlen nennen wir hier bewusst nicht: Ein Beitrag ohne Alter, Erstattungshöhe und Selbstbeteiligung ist keine Information, sondern Werbung. Der Rechner liefert die Zahl in wenigen Schritten.

Checkliste für Halter einer Heiligen Birma

Fazit: die Heilige Birma richtig absichern

Die Birma ist keine Risikorasse im klassischen Sinn. Sie hat keine dramatische Fehlzucht, keine brachycephalen Atemwege, keinen Gentest, der über ihr Schicksal entscheidet. Was sie hat, ist eine ungewöhnlich hohe Lebenserwartung, eine rassetypisch verschobene Nierenbasislage und die üblichen Themen einer Rassekatze aus enger Zuchtbasis.

Daraus folgt eine klare Empfehlung: ein Krankenvollschutz, früh abgeschlossen, mit hohem Limit, hohem GOT-Satz, dauerhafter Deckung chronischer Behandlungen und einem prüfenden Blick auf Beitragsentwicklung und Kündigungsrecht. Wer eine Katze versichert, die statistisch vierzehn Jahre alt wird, versichert nicht einen Notfall, sondern ein Jahrzehnt.

Häufige Fragen zur Versicherung der Heiligen Birma

Wie alt wird eine Heilige Birma?

In der bislang größten britischen Auswertung von Sterbedaten lag die Lebenserwartung ab Geburt bei 14,39 Jahren, mit einem Konfidenzintervall von 12,87 bis 15,91 Jahren. Das ist der zweithöchste Wert unter den zwölf ausgewerteten Gruppen, nur die Burma lag mit 14,42 Jahren minimal davor. Zum Vergleich: alle Katzen zusammen kamen auf 11,74 Jahre. Wichtig für die Einordnung: Die Schätzung für die Birma beruht auf nur 38 bestätigten Todesfällen, deshalb ist das Intervall so breit. Die Spanne der einzelnen Tiere reichte von 0,94 bis 22,25 Jahren.

Warum sind erhöhte Nierenwerte bei der Birma ein Versicherungsthema?

Weil ein Laborwert in der Akte landet, bevor überhaupt jemand von einer Krankheit spricht. In einer britischen Untersuchung an 106 klinisch gesunden Birmakatzen lagen 35 Prozent der erwachsenen Tiere und 82 Prozent der Tiere unter sechs Monaten mit dem Kreatinin über dem allgemeinen Referenzbereich. Eine italienische Arbeit an 50 gesunden Birmakatzen fand ebenfalls höhere Kreatinin- und SDMA-Werte als bei 46 Katzen anderer Rassen. Wenn eine Versicherung später eine Vorerkrankung der Niere annimmt, weil ein Routinelabor einmal auffällig war, kann genau dieses Organ vom Schutz ausgenommen werden. Deshalb: früh abschließen, und einen auffälligen Wert vom Tierarzt einordnen lassen, statt ihn unkommentiert stehen zu lassen.

Gibt es für die Heilige Birma einen HCM-Gentest?

Nein. Das Labor Langford Vets stellt ausdrücklich klar, dass seine HCM-Gentests nur für Ragdoll und Maine Coon gelten und dass bei jeder anderen Rasse allein die Echokardiografie eine Diagnose erlaubt. Für die Birma existiert kein vergleichbarer Mutationstest. Wer Klarheit will, braucht einen Herzultraschall, und zwar wiederholt, weil eine Kardiomyopathie sich erst im Lauf des Lebens zeigen kann.

Ist die Heilige Birma besonders herzkrank?

Belastbar ist das nicht. Es gibt eine skandinavische Nachbefragung zum Zuchtscreening, in der von 126 Birmakatzen, für die Halter den Fragebogen beantwortet haben, 12 im Verlauf eine Kardiomyopathie entwickelten. Diese Tiere stammen aber aus einem freiwilligen Zuchtprogramm, die Rücklaufquote der Befragung lag bei 10,8 Prozent, und daraus lässt sich keine Häufigkeit für die Rasse ableiten. Raffle und Kollegen nennen die Birma 2025 zwar als Rasse mit familiärer HCM-Neigung, stützen das aber ausdrücklich auf unveröffentlichte Beobachtungen. Für die Versicherungsfrage ändert das wenig: Eine Kardiomyopathie wird behandelt, nicht operiert.

Welche Versicherung passt zur Heiligen Birma?

In aller Regel der Krankenvollschutz. Die drei Themen der Rasse, Nierenverlauf, Herz und beim Kitten FIP, laufen alle über Diagnostik, Medikamente und Kontrolltermine, nicht über den OP-Tisch. Ein reiner OP-Schutz zahlt nur, wenn tatsächlich operiert wird. Dazu kommt die lange Lebenserwartung: Ein Vertrag, der eine Birma begleitet, läuft im Zweifel vierzehn Jahre. Achte deshalb auf die Beitragsentwicklung im Alter und darauf, dass der Versicherer im Leistungsfall nicht kündigen kann.

Was kostet die Versicherung für eine Heilige Birma?

Den Beitrag berechnen die Anbieter individuell nach Rasse, Alter, Wohnort und Tarif. Die Uelzener rechnet erkennbar nach Rassekategorien: Ihre Beitragsbeispiele nennen jeweils eine Rassekategorie. Welcher Kategorie die Heilige Birma zugeordnet ist, veröffentlicht der Versicherer nicht. Dazu kommt bei der Uelzener eine fest vereinbarte Beitragsanpassung von 9 Prozent pro Jahr. Als Rassekatze liegt die Birma meist über dem Beitrag einer Hauskatze. Konkrete Zahlen nennen wir hier bewusst nicht, weil sie ohne Alter, Erstattungshöhe und Selbstbeteiligung nichts aussagen. Der Rechner zeigt sie in wenigen Schritten.

Weitere Rassen

Quellen

Jede Quelle steht mit der Angabe, die sie belegt. Alle Quellen zuletzt geprüft am 10.09.2026. Einzelne Quellen wurden später geprüft, zuletzt am 16.10.2026; das Datum steht jeweils am Eintrag.

  1. Teng, Brodbelt, Church, O’Neill, Life tables of annual life expectancy and risk factors for mortality in cats in the UK, Journal of Feline Medicine and Surgery, PMID 38714312 · 2024 · pmc.ncbi.nlm.nih.govBelegt: die Lebenserwartung der Heiligen Birma ab Geburt von 14,39 Jahren (95-Prozent-Konfidenzintervall 12,87 bis 15,91) auf Basis von 38 bestätigten Todesfällen, die Spanne der Lebensdauer von 0,94 bis 22,25 Jahren, den Vergleichswert aller Katzen von 11,74 Jahren, die Einschlussgrenze von mindestens 15 Todesfällen je Gruppe sowie die Grundgesamtheit von 7.936 bestätigten Todesfällen aus 1.254.484 Katzen des Jahres 2019.
  2. O’Neill, Gunn-Moore, Sorrell, McAuslan, Church, Pegram, Brodbelt, Commonly diagnosed disorders in domestic cats in the UK and their associations with sex and age, Journal of Feline Medicine and Surgery, PMID 36852509 · 2023 · pmc.ncbi.nlm.nih.govBelegt: die häufigsten Diagnosen bei Katzen in britischen Tierarztpraxen (Parodontalerkrankung 15,2 Prozent, Übergewicht 11,6 Prozent, Zahnerkrankung 8,2 Prozent, Herzgeräusch 4,4 Prozent, chronische Nierenerkrankung 1,8 Prozent) aus einer Zufallsstichprobe von 18.249 Katzen und dass die Heilige Birma darin nicht gesondert ausgewertet wurde.
  3. Gunn-Moore, Dodkin, Sparkes, An unexpectedly high prevalence of azotaemia in Birman cats, Journal of Feline Medicine and Surgery, PMID 12354517 · 2002 · pmc.ncbi.nlm.nih.govBelegt: dass bei 106 klinisch gesunden Birmakatzen aus 19 Haushalten 82 Prozent der Tiere unter sechs Monaten und 35 Prozent der erwachsenen Tiere Kreatininwerte oberhalb des Referenzbereichs hatten. Der Beitrag ist als Zuschrift an die Redaktion erschienen, nicht als reguläre Originalarbeit.
  4. Paltrinieri, Giraldi, Prolo, Scarpa, Piseddu, Beccati, Graziani, Bo, Serum symmetric dimethylarginine and creatinine in Birman cats compared with cats of other breeds, Journal of Feline Medicine and Surgery, PMID 28994640 · 2018 · kostenpflichtig · pubmed.ncbi.nlm.nih.govBelegt: dass 50 klinisch gesunde Birmakatzen höhere Kreatinin- und SDMA-Werte hatten als 46 Katzen anderer Rassen und dass bei 20 der 50 Birmakatzen das Kreatinin über dem allgemeinen Referenzbereich lag. Von dieser Arbeit ist öffentlich nur die Zusammenfassung zugänglich, der Volltext liegt hinter einer Bezahlschranke.
  5. Langford Vets Diagnostic Laboratories, Cat Genetic Diseases and Breeds sowie Cat Genetics FAQs · langfordvets.co.ukBelegt: dass für die Heilige Birma als einzige Erbkrankheit die polyzystische Nierenerkrankung mit niedriger Prävalenz gelistet ist, dass dafür ein Gentest angeboten wird und dass die angebotenen HCM-Gentests ausschließlich für Ragdoll und Maine Coon gelten.
  6. Abitbol, Bossé, Thomas, Tiret, A deletion in FOXN1 is associated with a syndrome characterized by congenital hypotrichosis and short life expectancy in Birman cats, PLOS ONE 10(3):e0120668, PMID 25781316 · 2015 · pmc.ncbi.nlm.nih.govBelegt: die rezessive FOXN1-Deletion, die Trägerrate von 3,2 Prozent bei 126 nicht verwandten französischen Birmakatzen und den Befund, dass unter 215 Katzen aus 15 anderen Rassen kein Träger gefunden wurde.
  7. Anderson und Kollegen, Genetic epidemiology of blood type, disease and trait variants, and genome-wide genetic diversity in over 11,000 domestic cats, PLOS Genetics 18(6):e1009804, PMID 35709088 · 2022 · pmc.ncbi.nlm.nih.govBelegt: die genetisch bestimmte Blutgruppenverteilung bei 174 getesteten Birmakatzen (89,1 Prozent Typ A, 10,9 Prozent Typ B, kein Typ AB) und dass die Rasse zu den Rassekatzen mit der niedrigsten gemessenen Heterozygotie zählt. Die Tiere stammen aus kommerziellen Einsendungen, nicht aus einer Zufallsstichprobe.
  8. Follby, Pettersson, Ljungvall, Ohlsson, Häggström, A questionnaire survey on long-term outcomes in cats breed-screened for feline cardiomyopathy, Animals 12(20):2782, PMID 36290168 · 2022 · pmc.ncbi.nlm.nih.govBelegt: dass von 126 Birmakatzen, deren Halter den Fragebogen beantwortet haben, 12 im Verlauf eine Kardiomyopathie entwickelten und dass die Rücklaufquote der Befragung bei 10,8 Prozent lag, die Zahlen also aus einer selbstselektierten Zuchtpopulation stammen.
  9. Golovko, Lyons, Liu, Sørensen, Wehnert, Pedersen, Genetic susceptibility to feline infectious peritonitis in Birman cats, Virus Research 175(1):58-63, PMID 23619280 · 2013 · pmc.ncbi.nlm.nih.govBelegt: dass für 38 an FIP verstorbene Birmakatzen und 161 gesunde Kontrolltiere fünf Kandidatengene gefunden wurden, aber kein einzelner Marker vollständig mit der Erkrankung übereinstimmte.
  10. Zuzzi-Krebitz und Kollegen, Short treatment of 42 days with oral GS-441524 in cats suffering from FIP with effusion, Viruses 16(7):1144, PMID 39066306 · 2024 · pmc.ncbi.nlm.nih.govBelegt: dass in der randomisierten Studie an 40 Katzen mit FIP mit Erguss 42 Tage mit 15 mg/kg GS-441524 oral genauso wirksam waren wie die zuvor empfohlenen 84 Tage. Für die trockene, okuläre und neurologische Form gilt das Ergebnis nicht.
  11. Pesteanu-Somogyi, Radzai, Pressler, Prevalence of feline infectious peritonitis in specific cat breeds, Journal of Feline Medicine and Surgery 8(1):1-5, PMID 15994104 · 2006 · pmc.ncbi.nlm.nih.govBelegt: dass die oft zitierten 22,2 Prozent auf 4 betroffenen von 18 an einem US-Universitätsklinikum vorgestellten Birmakatzen über sechzehn Jahre beruhen und dass Rassekatzen in dieser Klinikpopulation häufiger betroffen waren als Mischlingskatzen (1,3 gegenüber 0,35 Prozent).
  12. O’Neill, Bass, Brodbelt, Church, Engdahl, Demography, common disorders, cause-specific mortality and life expectancy of Ragdoll cats under primary veterinary care during 2019 in the UK, Companion Animal Health and Genetics, PMID 42135828 · 2025 · pmc.ncbi.nlm.nih.govBelegt: dass es für die Ragdoll seit 2025 eine eigene VetCompass-Auswertung mit einer Zufallsstichprobe von 2.025 Tieren gibt, während eine vergleichbare Rassemonografie für die Heilige Birma nicht existiert.
  13. Raffle und Kollegen, Identification of novel genetic variants associated with feline cardiomyopathy using targeted next-generation sequencing, Scientific Reports 15:3871, PMID 39890868 · 2025 · pmc.ncbi.nlm.nih.govBelegt: dass die Autoren die Birma als Rasse mit familiärer HCM-Neigung bezeichnen und sich dabei wörtlich auf unveröffentlichte Beobachtungen stützen, sowie den Umfang ihrer Birma-Kohorte von 28 Tieren.
  14. Fédération Internationale Féline, FIFe Standards Category 1, Ausgabe 01.01.2026 · Fassung 01.01.2026 · fifeweb.orgBelegt: den EMS-Code SBI, die Anerkennung durch die FIFe im Jahr 1949, die Beschreibung der Größe als mittelgroß ohne jede Gewichtsangabe und die Punkteverteilung, in der Handschuhe, Sporen und Symmetrie zusammen 20 von 100 Punkten ausmachen.
  15. World Cat Federation, WCF-Rassestandard Heilige Birma (SBI) · Fassung 01.10.2024 · wcf.deBelegt: die Beschreibung als mittelgroße Katze mit kräftigem Knochenbau, die Angabe „Erlaubte Auskreuzungen: keine“ und die Disqualifikation bei weißen Flecken außerhalb der Handschuhe sowie bei jeder Neigung zum Schielen.
  16. Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte (GOT) vom 15. August 2022, BGBl. I S. 1401 · zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 15.03.2023 · gesetze-im-internet.deBelegt: den Gebührenrahmen des 1- bis 3-fachen Satzes außerhalb des Notdienstes sowie die Gebührenpositionen Nr. 16 (allgemeine Untersuchung mit Beratung 23,62 Euro), Nr. 180 (Ultraschalldiagnostik 58,92 Euro), Nr. 609 (photometrischer Einzelparameter 9,23 Euro), Nr. 618 (großes Blutbild maschinell 23,52 Euro), Nr. 650 (Basisechokardiografie 67,20 Euro) und Nr. 651 (ergänzende echokardiografische Untersuchung 53,86 Euro), jeweils im 1-fachen Satz.
  17. Uelzener, Leistungsübersicht Katze · DOC-397_0825 (08/2025), geprüft 16.10.2026 · uelzener.deBelegt: die Aufnahme ab dem ersten Lebenstag ohne Altersbegrenzung und die Erstattung bis zu 100 Prozent in jedem Alter unabhängig vom GOT-Satz.
  18. Uelzener, Bedingungen Katzen-Krankenversicherung 2025 (BKVKa) · gültig ab 26.02.2026, geprüft 16.10.2026 · uelzener.deBelegt: die allgemeine Wartezeit von 30 Tagen (Ziffer 1.5), die Wartezeit von 1 Jahr für besondere Erkrankungen wie Heilbehandlungen und Operationen aufgrund angeborener Herzerkrankungen und sonstige Operationen am Herzen sowie für rassespezifische Erkrankungen und Erberkrankungen (Ziffer 1.5 und 2.1), den Leistungsanspruch auch dann, wenn die Erkrankung vor Ablauf der 1-jährigen Wartezeit auftritt, die Behandlung aber danach erfolgt (Ziffer 3), den Ausschluss bereits vor Vertragsabschluss bekannter Vorerkrankungen (Ziffer 3), die fest vereinbarte jährliche Beitragsanpassung von 9 Prozent ab der ersten Hauptfälligkeit ohne Sonderkündigungsrecht (Ziffer 5.1) sowie den Verzicht auf die Kündigung nach einem Versicherungsfall nach Ablauf der allgemeinen Wartezeit bei fortbestehender ordentlicher Kündigung zum Vertragsablauf mit Angebot einer OP-Versicherung (Ziffer 6.1 und 6.2).
  19. Uelzener, Allgemeine Bedingungen für Tierversicherungen (ABTV) · gültig ab 01.05.2024 (DOC-355_1025), geprüft 16.10.2026 · uelzener.deBelegt: das Recht des Versicherers, den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen, wenn das Tier innerhalb der Wartezeit erkrankt oder verunfallt (Ziffer 4.5).
  20. Uelzener, Produktseite Katzen-Krankenversicherung · abgerufen 16.10.2026 · uelzener.deBelegt: dass die Uelzener ihre Beitragsbeispiele mit der Rassekategorie als Bedingung ausweist (Fußnote: weibliche Katze, Rassekategorie 1) und laut FAQ vorerkrankte Katzen nach einer Gesundheitsprüfung mit individuellem Ausschluss bestimmter Behandlungen aufnimmt (Anbieterangabe, in den Bedingungen nicht geregelt).
  21. Uelzener, Produktseite Katzen-Zahnversicherung · abgerufen 16.10.2026 · uelzener.deBelegt: dass das Beitragsbeispiel der Zahnversicherung die Rassekategorie 2 als Bedingung nennt (Kater, 0 bis 1 Jahr, 1.000 Euro Erstattungshöhe, 500 Euro Selbstbeteiligung).
  22. petolo, Vertragsunterlagen Katze (Tarifblatt und Allgemeine Tarifbestimmungen, Fassung 01.11.2025) · Fassung 01.11.2025, geprüft 15.10.2026 · assets.petolo.deBelegt: für den Tarif Premium: dass keine Wartezeiten bestehen (Ziffer 4), dass die Jahreshöchstleistung im ersten Versicherungsjahr 1.000 Euro beträgt und ab dem zweiten Versicherungsjahr unbegrenzt ist (Tarifblatt, Ziffer 3.8), dass 80 Prozent und nach digitaler Erstberatung mit Überweisung durch den Online-Tierarzt vor Behandlungsbeginn 100 Prozent erstattet werden (Tarifblatt, Ziffer 3.2.4), und dass petolo auf die ordentliche Kündigung verzichtet, sich die außerordentliche Kündigung nach einem Versicherungsfall aber ausdrücklich vorbehält (Ziffer 5.5).
  23. petolo, Produktseite Katzenkrankenversicherung · geprüft 15.10.2026 · petolo.deBelegt: die Aufnahme bis einen Tag vor dem 9. Geburtstag.

Die Prozentwerte zu Nierenwerten, Herz und Blutgruppe stammen aus Zucht- und Klinikstichproben, nicht aus Zufallsstichproben der Rasse. Sie beschreiben die untersuchte Gruppe, nicht die Häufigkeit in der Gesamtpopulation. Gebührenangaben sind der GOT im 1-fachen Satz entnommen.

Redaktion: Patrick Leiß · Stand: Oktober 2026 · Quellen

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