Katzenkrankenversicherung für die Norwegische Waldkatze (2026)

Die Norwegische Waldkatze ist eine große, halblanghaarige Rasse mit wasserabstoßendem Fell, vom Dachverband FIFe 1977 anerkannt. In schwedischen Versicherungsdaten liegt sie im Schnitt aller versicherten Katzen, aber über Hauskatzen. Ihr Hauptthema ist das Herz: Stammbaumdaten sprechen für eine familiäre, vermutlich erbliche Kardiomyopathie, einen Gentest dafür bietet Laboklin nicht an. Dazu kommen zwei Erbanlagen mit Gentest, Hinweise auf ein höheres Diabetesrisiko, die sich nicht in allen Studien bestätigen, und die Harnwege.

Redaktionseinschätzung: mittel (Herz, Diabetes) Stand Oktober 2026 Empfehlung: Vollschutz
Norwegische Waldkatze
Rassesteckbrief
Lebenserwartung 9,95 Jahre ab Geburt (UK-Praxisdaten, nur 15 Todesfälle)
Größe groß, kein Standardgewicht (FIFe)
Gentest GSD IV und PK, kein HCM-Test bei Laboklin
Typische Themen Herz (familiäre Kardiomyopathie), Diabetes (widersprüchliche Daten), untere Harnwege
Chronik-Risiko (Einschätzung) mittel

Was kostet der Tierarzt bei einer Norwegischen Waldkatze?

Hergeleitet aus der Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte, jeweils mit laufender Nummer und Satz. Die Spannen gelten außerhalb des Notdienstes; dort erlaubt Paragraf 4 Absatz 1 GOT den 2- bis 4-fachen Satz plus 50 Euro Notdienstgebühr. Alle Beträge netto, die Umsatzsteuer kommt auf der Rechnung hinzu:

121-363 €/Termin
Herzultraschall mit Doppler

Basisechokardiografie (GOT Nr. 650, 67,20 Euro) plus ergänzende echokardiografische Untersuchung (Nr. 651, 53,86 Euro) ergeben 121,06 Euro im 1-fachen und 363,18 Euro im 3-fachen Satz. Einen HCM-Gentest für die Norwegische Waldkatze gibt es bei Laboklin nicht

53-158 €/Abklärung
Diabetes-Verdacht

Untersuchung mit Beratung (Nr. 16, 23,62 Euro), venöse Blutentnahme (Nr. 627, 10,26 Euro), ein chemischer Blutwert wie Glukose (Nr. 610, 13,57 Euro) und Harnteststreifen (Nr. 981, 5,14 Euro) ergeben 52,59 Euro im 1-fachen und 157,77 Euro im 3-fachen Satz. Die Behandlung kommt hinzu

58-173 €/Abklärung
Harnwege

Untersuchung mit Beratung (Nr. 16), Harnteststreifen (Nr. 981), spezifisches Gewicht (Nr. 982, 8,49 Euro) und Sedimentuntersuchung (Nr. 983, 20,54 Euro) ergeben 57,79 Euro im 1-fachen und 173,37 Euro im 3-fachen Satz, ohne Ultraschall und Medikamente

Merke: Keiner dieser drei Posten ist eine Operation. Ein reiner OP-Schutz zahlt dafür nicht. Der Vollschutz zahlt bei Krankheitsverdacht; ein Herzultraschall ohne Symptome gilt als Vorsorge und läuft nur über das Vorsorgebudget des Tarifs (Figo: bis 75 Euro, hepster Superior: Pauschale bis 70 Euro, petolo Premium: Gesundheitsbudget bis 100 Euro im Jahr).
Zu den Tarifen

Die besten Tarife für die Norwegische Waldkatze

Entscheidend bei dieser Rasse: Herzdiagnostik und Dauerbehandlung ohne enges Jahreslimit, die Frage, ob erblich bedingte Erkrankungen als normaler Versicherungsfall zählen, nur als gedeckelter Zuschuss oder vertraglich ausgeschlossen sind, und ob der Versicherer den Vertrag kündigen darf.

figo Logo
Figo Katzenkrankenversicherung
Passt, wenn die Herzdiagnostik ausdrücklich gedeckt sein soll oder die Katze älter ist
Ultraschall, EKG und Blutdruckmessung als Diagnostik ausdrücklich in den Bedingungen; Jahressumme wählbar bis unbegrenzt, auch im 1. Jahr
Aufnahme laut Figo ab 7 Wochen ohne Altersgrenze; 30 Tage Wartezeit, sofern die Police nichts anderes nennt, keine Wartezeitlisten für einzelne Diagnosen
Versicherer verzichtet auf die Kündigung nach einem Versicherungsfall
ausgeschlossen sind Krankheiten und Beschwerden, die bei Beginn schon bestanden, ausdrücklich auch angeborene; später auftretende Erbkrankheiten nur laut Kundenservice versichert; jährliche ordentliche Kündigung durch den Versicherer möglich
per Rechner
Zum Angebot*
hepster Logo
hepster Katzenkrankenversicherung Superior
Passt, wenn erbliche Erkrankungen vertraglich und ohne Deckel versichert sein sollen
keine Jahreshöchstgrenze, Erstattung bis zum 4-fachen GOT-Satz
bei Antragstellung unbekannte erbliche Erkrankungen versichert, ohne Euro-Deckel; Herz nicht auf einer Wartezeitliste
Herzultraschall in der Leistungsliste nicht ausdrücklich genannt; kein Kündigungsverzicht des Versicherers; Aufnahme nur unter 7 Jahren
ab 48,66 €/Mon.
Superior mit 10 % SB (ohne SB ab 54,06 €), Katze bis 2 Jahre, Monatsabo
Zum Angebot*
petolo Logo
petolo Katze Premium
Passt, wenn der Schutz sofort ohne Wartezeit beginnen soll
keine Wartezeiten; notwendige Diagnostik erstattungsfähig, Sonografie und EKG als Beispiele bei stationärer Behandlung genannt
Versicherer verzichtet auf die ordentliche Kündigung
Kündigung nach einem Versicherungsfall bleibt vorbehalten; im 1. Jahr max. 1.000 €, danach ohne Jahreslimit
Fehlentwicklungen nur als Zuschuss bis 2.500 €, dauerhaft ausgeschlossen bei ersten Symptomen vor Beginn; 100 % nach Video-Erstberatung mit Überweisung, sonst 80 % (Ausnahme: OP nach Verkehrsunfall)
per Rechner
Zum Angebot*

*Werbelink: bei Abschluss erhalten wir eine Provision, ohne Mehrkosten für dich. Kuratierte Auswahl für diese Rasse, Stand Oktober 2026, Beiträge individuell. Keiner der drei Tarife erfüllt alle Kriterien dieser Seite, deshalb vergeben wir hier keine Empfehlung, sondern ordnen zu. Figo nennt Ultraschall und EKG ausdrücklich und erlaubt ein unbegrenztes Jahreslimit vom ersten Jahr an, schließt aber Krankheiten aus, die bei Beginn schon bestanden, ausdrücklich auch angeborene, und übernimmt später auftretende Erbkrankheiten nur laut Kundenservice-Auskunft, die kein Vertragsinhalt ist. hepster Superior versichert bei Antragstellung unbekannte erbliche Erkrankungen ohne Euro-Deckel und hat keine Jahresgrenze, nennt Ultraschall und EKG aber nicht in der Leistungsliste. petolo hat keine Wartezeit und erfasst einen notwendigen Herzultraschall über die allgemeine Diagnostik-Klausel, zahlt im ersten Jahr aber höchstens 1.000 Euro und Fehlentwicklungen nur als Zuschuss bis 2.500 Euro; ob petolo eine erblich bedingte Kardiomyopathie als Fehlentwicklung einordnet, regeln die Unterlagen nicht. Beim Kündigungsrecht hat keiner einen klaren Vorteil: petolo verzichtet auf die ordentliche Kündigung, darf aber nach einem Versicherungsfall kündigen; Figo darf zum Ende jedes Versicherungsjahres kündigen, nicht aber nach einem Versicherungsfall; hepster sieht keinen Verzicht vor. Vorsorge-Screenings ohne Symptome laufen bei allen drei nur über das jeweilige Vorsorgebudget. Vollständiger Vergleich: Katzenkrankenversicherung Vergleich. Anbieter im Duell: Figo vs. hepster, hepster vs. petolo

Eine große Rasse im Mittelfeld der Versicherungsdaten

Der FIFe-Standard führt die Norwegische Waldkatze unter dem Kürzel NFO, anerkannt 1977. Er beschreibt sie als große Katze mit langem, kräftig gebautem Körper und halblangem Fell, dessen wollige Unterwolle von wasserabstoßendem Deckhaar überdeckt wird. Ein Gewicht nennt der Standard nicht.

Eine große Datenbasis stammt aus Schweden. In den Daten eines Tierversicherers der Jahre 1999 bis 2006 hatten je 10.000 versicherte Katzenjahre 940 Norwegische Waldkatzen mindestens einen tierärztlichen Schadenfall, im Schnitt aller versicherten Katzen 875; ein Unterschied dazu ist nicht belegt. Gegenüber Hauskatzen (804) lag die Rate höher, die Konfidenzintervalle überlappen nicht; gegenüber der Siam-Gruppe lag sie signifikant niedriger (Egenvall und Kollegen 2010). Die Versicherungsfrage entscheidet sich an einzelnen Themen.

Wie lange lebt eine Norwegische Waldkatze?

In der britischen Auswertung von Teng und Kollegen (2024) zu Katzen, die 2019 in Tierarztpraxen betreut wurden (Todesfälle von Januar 2019 bis März 2021), lag die Lebenserwartung ab Geburt bei 9,95 Jahren, mit einem Konfidenzintervall von 7,55 bis 12,35 Jahren. Alle Katzen kamen auf 11,74 Jahre, Mischlinge auf 11,89 und Rassekatzen insgesamt auf 10,41 Jahre.

Der Wert der Waldkatze beruht auf nur 15 Todesfällen, genau der Mindestzahl, ab der die Studie eine Rasse einzeln auswertet. Das breite Intervall schließt den Wert aller Katzen ein. Eine kürzere Lebenserwartung ist damit nicht belegt. Für die Tarifwahl heißt das: Plane mit einem normalen Katzenleben und achte darauf, wie sich Beitrag und Leistung im Alter entwickeln.

Herz: eine familiäre Kardiomyopathie ohne Gentest

Die Norwegische Waldkatze wird oft als Rasse mit Neigung zur Kardiomyopathie geführt. Eine Arbeit von 2015 hat das genauer untersucht (März und Kollegen). Die Stammbaumanalyse von 871 Waldkatzen spricht in dieser Vorstudie für eine familiäre, vermutlich erbliche Kardiomyopathie. Bei 13 von 53 untersuchten Tieren aus betroffenen Familien fand sich im Ultraschall eine milde Verdickung der linken Herzkammerwand, ein Herzgeräusch hatte keines. Bei 7 von 8 obduzierten Tieren, von denen 6 an einer Herzursache gestorben waren, zeigte das Herzgewebe typische Befunde einer hypertrophen, zugleich aber auch Hinweise auf eine restriktive Kardiomyopathie.

Wie häufig das in der Rasse ist, lässt sich daraus nicht ablesen, weil gezielt betroffene Familien untersucht wurden. Einen Anhaltspunkt liefert eine Halterbefragung zu Katzen aus dem nordischen Zuchtscreening, mit einem Rücklauf von rund 11 Prozent: Von 201 Norwegischen Waldkatzen wurden 7 beim Screening als erkrankt eingestuft, insgesamt hatten 10 laut Screening oder Halterangabe zu irgendeinem Zeitpunkt eine Kardiomyopathie (Follby und Kollegen 2022). Über alle Rassen der Kohorte erkrankte ein großer Teil erst nach dem letzten Screening; die Autoren halten wiederholte Zuchtuntersuchungen auch in höherem Alter für sinnvoll.

Einen Gentest auf Kardiomyopathie bei der Waldkatze bietet Laboklin nicht an; das Labor hat HCM-Gentests nur für Maine Coon, Ragdoll und Sphynx, und in einer großen Gentest-Auswertung kamen die HCM-Varianten von Maine Coon und Ragdoll bei keiner der 121 getesteten Waldkatzen vor. Festgestellt wird die Erkrankung per Herzultraschall: Basisechokardiografie und Doppler kosten nach der GOT 121,06 Euro im 1-fachen und 363,18 Euro im 3-fachen Satz, netto. Wer seine Katze ohne Symptome regelmäßig schallen lässt, trägt diese Kosten weitgehend selbst, weil Vorsorge nur über das Vorsorgebudget (Figo bis 75 Euro), die Pauschale (hepster Superior, 70 Euro) beziehungsweise das Gesundheitsbudget (petolo Premium, 100 Euro) läuft.

Zwei Erbanlagen mit Gentest: GSD IV und PK

Die Glycogenspeicherkrankheit Typ IV (GSD IV) wurde bei der Norwegischen Waldkatze beschrieben. Kitten mit zwei Kopien der Anlage sterben meist bei oder kurz nach der Geburt, vermutlich durch Unterzuckerung; überlebende Tiere wirken bis zum Beginn einer fortschreitenden Muskel- und Nervendegeneration mit fünf Monaten unauffällig (Fyfe und Kollegen 2007). Damals waren 58 von 402 untersuchten Waldkatzen Anlageträger, 4 trugen die Anlage doppelt. In einer 2022 veröffentlichten Auswertung kommerzieller Gentests der Jahre 2016 bis 2021 war es nur noch 1 von 121 Tieren; die Autoren vermuten, dass Gentests und gezielte Zuchtauswahl die Anlage seltener gemacht haben.

Die zweite Anlage betrifft die Pyruvatkinase-Defizienz (PK), eine Blutkrankheit. In derselben Gentest-Auswertung trugen 4 von 121 Waldkatzen die Variante, keine doppelt; eine kleinere Studie fand sie bei 3 von 13 Tieren. Dass sie bei der Waldkatze tatsächlich zu Blutarmut führt, ist wissenschaftlich nicht dokumentiert, belegt ist die Erkrankung bei Abessinier und Somali. Laboklin bietet beide Tests einzeln und im Paket Norwegische Waldkatze an, und die Autoren der kleineren Studie empfehlen den PK-Test ausdrücklich auch für diese Rasse. Frag beim Züchter nach den Befunden der Elterntiere.

Diabetes: Hinweise, aber kein einheitliches Bild

Drei Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. In schwedischen Versicherungsdaten der Jahre 2009 bis 2013 hatten Norwegische Waldkatzen 21,2 neue Diabetesfälle je 10.000 Katzenjahre gegenüber 11,6 im Schnitt aller versicherten Katzen; im Vergleich mit allen anderen Katzen lag das Risiko 1,9-fach höher, auch nach Bereinigung um das Alter (Öhlund und Kollegen 2015). In englischen Tierarztpraxen der Jahre 2009 bis 2014 hatten 8 von 362 Waldkatzen Diabetes, die Odds Ratio lag bei 3,5 (O'Neill und Kollegen 2016).

Die neueste britische Auswertung mit Praxisdaten von 2019 fand dagegen bei 2.452 Waldkatzen nur 2 Fälle und kein erhöhtes Risiko (Odds Ratio 0,92); die Autoren schreiben ausdrücklich, ihre Ergebnisse stützten die Veranlagung anders als frühere Studien nicht (Waite und Kollegen 2025). Für die Versicherung ist das trotzdem relevant, weil Diabetes nicht operiert wird. Die Abklärung eines Verdachts kostet nach der GOT 52,59 bis 157,77 Euro netto, die Behandlung kommt hinzu.

Harnwege

In den schwedischen Versicherungsdaten der Jahre 1999 bis 2006 waren Schadenfälle wegen Erkrankungen der unteren Harnwege bei Norwegischen Waldkatzen signifikant häufiger als bei Hauskatzen; eine Zahl nennt der Text nicht. Steine im oberen Harntrakt waren dagegen in einer britischen Überweisungsklinik bei Waldkatzen seltener als bei Nicht-Rassekatzen, mit einem Fall unter 218 Tieren. Eine Harnabklärung mit Teststreifen, spezifischem Gewicht und Sediment kostet nach der GOT 57,79 bis 173,37 Euro netto.

Was wir nicht belegen können

Wie viele Norwegische Waldkatzen in Deutschland leben, konnten wir nicht belegen. Zu Hüftdysplasie, Patellaluxation und Nierenerkrankungen haben wir keine Studie gefunden, die die Waldkatze mit einer belastbaren Zahl ausweist. Die Lebenserwartung beruht auf wenigen Todesfällen, und eine Häufigkeit der Kardiomyopathie für alle Waldkatzen gibt es nicht. Wir ergänzen die Seite, sobald belastbare Daten vorliegen.

OP-Schutz oder Vollschutz für die Norwegische Waldkatze?

Ein reiner OP-Schutz zahlt nur, wenn operiert wird. Herzerkrankungen und Diabetes werden in der Regel mit Untersuchungen und Medikamenten behandelt; bei Harnwegserkrankungen kommen auch Eingriffe vor, etwa bei Steinen oder einem verschlossenen Harnleiter. Ein OP-Schutz deckt also nur einen Teil ab. Für die Norwegische Waldkatze ist deshalb der Krankenvollschutz die passende Wahl; die günstigeren OP-Tarife zeigt die Katzen-OP-Versicherung.

Worauf du beim Tarif achten solltest

Erstens die Herzdiagnostik. Figo nennt Ultraschall, EKG und Blutdruckmessung in den Bedingungen ausdrücklich als erstattungsfähige Diagnostik. petolo erstattet notwendige Diagnostik allgemein und nennt bei stationären Behandlungen Röntgen, EKG, Sonografie und Labor als Beispiele. Die hepster-Bedingungen nennen in der Liste erstattungsfähiger Leistungen bei konservativer Behandlung nur Labor-, Röntgen-, MRT- und CT-Diagnostik; Ultraschall und EKG erwähnen sie nur bei den Pflichten im Schadenfall. Lass dir die Erstattung vor Abschluss schriftlich bestätigen. Ein Ultraschall ohne Symptome gilt als Vorsorge und läuft nur über das Vorsorgebudget von bis zu 75 Euro (Figo, das die präventive Herzuntersuchung dort ausdrücklich nennt), die Pauschale von 70 Euro (hepster Superior) beziehungsweise das Gesundheitsbudget von 100 Euro im Jahr (petolo Premium).

Zweitens erbliche Erkrankungen. hepster Superior versichert bei Antragstellung unbekannte angeborene oder genetisch bedingte Fehlentwicklungen ohne Euro-Deckel; nur für Diagnosen der 12-Monats-Liste wie die Hüftdysplasie zahlt hepster je Vertrag einen einzigen Versicherungsfall. petolo zahlt für Fehlentwicklungen einen Zuschuss von höchstens 2.500 Euro je Fehlentwicklung, sofern erste Symptome oder die Diagnose nach Versicherungsbeginn liegen. Figo zählt angeborene Krankheiten bzw. Fehlentwicklungen zu den ausgeschlossenen Vorerkrankungen; laut Kundenservice werden später auftretende, meist erblich bedingte Erkrankungen im Rahmen des Tarifs übernommen. Kardiomyopathien nennt keines der drei Bedingungswerke ausdrücklich.

Drittens das Jahreslimit und das Kündigungsrecht. Bei Figo ist die Jahressumme bis unbegrenzt wählbar; der Versicherer darf zum Ende jedes Versicherungsjahres ordentlich kündigen, verzichtet aber auf die Kündigung nach einem Versicherungsfall. hepster Superior hat keine Jahresgrenze, einen Verzicht des Versicherers auf die Kündigung sehen die Bedingungen aber nicht vor: Sie nennen bei der Verlängerung im Monats- und im Jahresabo ausdrücklich auch eine Kündigung durch den Versicherer, und laut Produktinformationsblatt können beide Seiten unter bestimmten Voraussetzungen kündigen, etwa nach einem Schadensfall. petolo Premium zahlt im ersten Jahr höchstens 1.000 Euro, danach ohne Grenze, und verzichtet auf die ordentliche Kündigung; die außerordentliche Kündigung, etwa nach einem Versicherungsfall, behält sich petolo vor. Warum der GOT-Satz zählt, erklärt der Ratgeber GOT einfach erklärt.

Wartezeiten und der richtige Zeitpunkt

petolo hat keine Wartezeiten. Figo hat eine allgemeine Wartezeit von 30 Tagen, bei Unfall 2 Wochentage, und keine verlängerten Wartezeiten für einzelne Diagnosen; Erkrankungen, die in der Wartezeit oder davor entstanden sind, erstattet Figo nicht. Bei hepster gilt eine allgemeine Wartezeit von einem Monat; zeigen sich in dieser Zeit erste Symptome, bleibt die Erkrankung dauerhaft ausgeschlossen. Herzerkrankungen stehen bei hepster auf keiner Liste mit verlängerter Wartezeit. Bei hepster ist nicht versichert, was bei Antragstellung bekannt war oder in den sechs Monaten vor Abschluss behandelt wurde. Bei petolo ist nicht versichert, was vor Beginn bekannt, tierärztlich angeraten oder begonnen war, und Fehlentwicklungen sind dauerhaft ausgeschlossen, wenn erste Symptome oder die Diagnose vor Beginn liegen. Figo schließt Krankheiten und Beschwerden aus, die vor oder zum Beginn bestanden. hepster nimmt Katzen mit einem Eintrittsalter unter 7 Jahren auf, petolo laut Produktseite bis einen Tag vor dem 9. Geburtstag, Figo laut eigener Angabe ohne Altersgrenze. Weil eine Kardiomyopathie auch nach unauffälligen Untersuchungen auftreten kann, ist der beste Zeitpunkt für den Abschluss früh, solange es noch keinen Befund gibt.

Was kostet die Versicherung für eine Norwegische Waldkatze?

Den Beitrag berechnen die Anbieter individuell. Figo nennt Tierart, Rasse, Alter, Wohnort und gewählten Schutz als Faktoren, petolo staffelt ihn laut Tarifblatt nach Rasse und Altersstufen, hepster nach Versicherungsumfang, Wohnort und Eintrittsalter. Konkrete Zahlen nennen wir hier nicht, weil ein Beitrag ohne Alter, Erstattungshöhe und Selbstbeteiligung wenig aussagt. Der Rechner zeigt ihn in wenigen Schritten.

Checkliste für Halter einer Norwegischen Waldkatze

Fazit: die Norwegische Waldkatze richtig absichern

Die Norwegische Waldkatze liegt in den schwedischen Versicherungsdaten im Schnitt aller versicherten Katzen, aber über Hauskatzen, und eine kürzere Lebenserwartung ist nicht belegt. Ihr wichtigstes Thema ist das Herz, mit Hinweisen auf eine familiäre Kardiomyopathie und ohne Gentest. Dazu kommen zwei Erbanlagen mit Gentest, uneinheitliche Diabetesdaten und die unteren Harnwege.

Schließe deshalb früh einen Krankenvollschutz ab, der Herzdiagnostik und Dauerbehandlung erstattet, erbliche Erkrankungen nicht deckelt und kein enges Jahreslimit hat. Kläre vor Abschluss schriftlich, ob der Herzultraschall bezahlt wird, und prüfe, ob und wann der Versicherer kündigen darf, ordentlich zum Jahresende oder nach einem Versicherungsfall. Keiner der drei Tarife oben erfüllt alle Punkte; welcher zu welcher Priorität passt, steht bei den Tarifen.

Häufige Fragen zur Versicherung der Norwegischen Waldkatze

Wie alt wird eine Norwegische Waldkatze?

In der britischen Lebenserwartungs-Auswertung für Katzen, die 2019 in Tierarztpraxen betreut wurden (Todesfälle von Januar 2019 bis März 2021), lag die Lebenserwartung ab Geburt bei 9,95 Jahren, mit einem sehr breiten Konfidenzintervall von 7,55 bis 12,35 Jahren. Der Wert beruht auf nur 15 Todesfällen, genau der Mindestzahl, ab der die Studie eine Rasse einzeln auswertet. Alle Katzen kamen auf 11,74 Jahre, und dieser Wert liegt innerhalb des Intervalls der Waldkatze. Dass sie kürzer lebt als andere Katzen, lässt sich daraus also nicht ableiten.

Neigt die Norwegische Waldkatze zu Herzerkrankungen?

Es gibt Hinweise auf eine erbliche Komponente. Eine Studie mit Stammbaumdaten von 871 Norwegischen Waldkatzen spricht für eine familiäre Kardiomyopathie; bei 13 von 53 untersuchten Tieren aus betroffenen Familien fand sich eine milde Verdickung der linken Herzkammerwand (März et al. 2015). In einer Halterbefragung zu Katzen aus einem nordischen Zuchtscreening hatten 10 von 201 Waldkatzen laut Screening oder Halterangabe zu irgendeinem Zeitpunkt eine Kardiomyopathie, 7 davon wurden schon beim Screening erkannt (Follby et al. 2022). Das sind Zucht- und Familiendaten, keine Häufigkeit für alle Waldkatzen. Einen Gentest auf Kardiomyopathie bei der Waldkatze bietet Laboklin nicht an; festgestellt wird sie per Herzultraschall.

Welche Gentests gibt es für die Norwegische Waldkatze?

Laboklin bietet Gentests auf die Glycogenspeicherkrankheit Typ IV (GSD IV) und die Pyruvatkinase-Defizienz (PK) an, auch im Paket Norwegische Waldkatze zusammen mit der genetischen Blutgruppe und der Fellfarbe Amber. GSD IV wurde bei der Norwegischen Waldkatze beschrieben: Die meisten Kitten mit zwei Kopien der Anlage sterben bei oder kurz nach der Geburt. 2007 trugen 58 von 402 untersuchten Waldkatzen die Anlage, in kommerziellen Gentests der Jahre 2016 bis 2021 (veröffentlicht 2022) nur noch 1 von 121. Die PK-Anlage trugen dort 4 von 121; dass sie bei der Waldkatze zu Blutarmut führt, ist nicht dokumentiert.

Bekommen Norwegische Waldkatzen häufiger Diabetes?

Die Daten widersprechen sich. In schwedischen Versicherungsdaten hatte die Rasse eine 1,9-fach höhere Diabetesrate als andere Katzen, in englischen Tierarztpraxen 2009 bis 2014 eine Odds Ratio von 3,5, allerdings aus nur 8 Fällen. Die neueste britische Auswertung mit Daten von 2019 fand bei 2.452 Waldkatzen nur 2 Fälle und kein erhöhtes Risiko; die Autoren schreiben ausdrücklich, ihre Ergebnisse stützten die Veranlagung nicht. Für die Versicherung zählt: Diabetes wird nicht operiert, sondern mit Untersuchungen und Medikamenten behandelt, ein OP-Schutz zahlt dafür nicht.

Zahlt die Versicherung den Herzultraschall?

Bei Krankheitsverdacht im Vollschutz in der Regel ja, aber prüfe es konkret. Figo nennt Ultraschall und EKG in den Bedingungen ausdrücklich als erstattungsfähige Diagnostik. petolo erstattet notwendige Diagnostik allgemein und nennt bei stationären Behandlungen Röntgen, EKG, Sonografie und Labor als Beispiele. Die hepster-Bedingungen nennen in der Liste erstattungsfähiger Leistungen bei konservativer Behandlung nur Labor-, Röntgen-, MRT- und CT-Diagnostik; Ultraschall und EKG erwähnen sie nur bei den Pflichten im Schadenfall. Lass dir die Erstattung vor Abschluss schriftlich bestätigen. Ein Herzultraschall ohne Symptome, etwa als Screening, gilt als Vorsorge und läuft nur über das Vorsorgebudget des Tarifs (Figo: bis 75 Euro, hepster Superior: Pauschale bis 70 Euro, petolo Premium: Gesundheitsbudget bis 100 Euro im Jahr).

Welche Versicherung passt zur Norwegischen Waldkatze?

Ein Krankenvollschutz. Herzerkrankungen und Diabetes werden in der Regel mit Untersuchungen und Medikamenten behandelt, nicht mit einer Operation. Bei Harnwegserkrankungen kommen auch Eingriffe vor, etwa bei Steinen oder einem verschlossenen Harnleiter. Ein reiner OP-Schutz deckt also nur einen Teil ab. Wichtig sind ein hohes oder unbegrenztes Jahreslimit, der Umgang mit erblich bedingten Erkrankungen und das Kündigungsrecht des Versicherers, denn eine bei Abschluss bekannte Erkrankung schließen Versicherer aus, so auch Figo, hepster und petolo.

Weitere Rassen

Quellen

Jede Quelle steht mit der Angabe, die sie belegt. Alle Quellen zuletzt geprüft am 06.10.2026. Einzelne Quellen wurden später geprüft, zuletzt am 20.10.2026; das Datum steht jeweils am Eintrag.

  1. Teng, Brodbelt, Church, O’Neill, Life tables of annual life expectancy and risk factors for mortality in cats in the UK, Journal of Feline Medicine and Surgery · 2024, PMID 38714312, abgerufen 06.10.2026 · pmc.ncbi.nlm.nih.govBelegt: die Lebenserwartung ab Geburt der Norwegischen Waldkatze von 9,95 Jahren (95-Prozent-Konfidenzintervall 7,55 bis 12,35) aus 15 Todesfällen bei 2019 in britischen Tierarztpraxen betreuten Katzen (Todesfälle bis März 2021) aus Table 6, die Mindestzahl von 15 Todesfällen für die Einzelauswertung einer Rasse sowie die Vergleichswerte von 11,74 Jahren für alle Katzen, 11,89 Jahren für Mischlinge und 10,41 Jahren für Rassekatzen.
  2. März, Wilkie, Harrington, Payne, Muzzi, Häggström, Smith, Luis Fuentes, Familial cardiomyopathy in Norwegian Forest cats, Journal of Feline Medicine and Surgery · 2015, PMID 25359788 (gelesen: Abstract) · pmc.ncbi.nlm.nih.govBelegt: dass die Norwegische Waldkatze oft als zu Kardiomyopathie neigende Rasse geführt wird, die Stammbaumanalyse von 871 Tieren, die in dieser Vorstudie für eine familiäre Kardiomyopathie spricht, die milde Verdickung der linken Herzkammerwand bei 13 von 53 untersuchten Tieren aus betroffenen Familien ohne Herzgeräusch und die HCM-typischen Gewebebefunde zusammen mit Hinweisen auf eine restriktive Kardiomyopathie bei 7 von 8 obduzierten Tieren, von denen 6 an einer Herzursache gestorben waren.
  3. Follby, Pettersson, Ljungvall, Ohlsson, Häggström, A Questionnaire Survey on Long-Term Outcomes in Cats Breed-Screened for Feline Cardiomyopathy, Animals · 2022, PMID 36290168 · pmc.ncbi.nlm.nih.govBelegt: die Halterbefragung zu Katzen aus dem nordischen Zuchtscreening mit einem Rücklauf von 10,8 Prozent, darin 201 Norwegische Waldkatzen, davon 7 beim Screening als erkrankt eingestuft (Table 1) und 10 mit einer Kardiomyopathie zu irgendeinem Zeitpunkt laut Screening oder Halterangabe (Table 4), sowie die Aussage der Autoren, dass ein großer Teil erst nach dem letzten Screening erkrankte und wiederholte Zuchtuntersuchungen auch in höherem Alter sinnvoll sind.
  4. Fyfe et al., A complex rearrangement in GBE1 causes both perinatal hypoglycemic collapse and late-juvenile-onset neuromuscular degeneration in glycogen storage disease type IV of Norwegian forest cats, Molecular Genetics and Metabolism · 2007, PMID 17257876 (gelesen: Abstract) · pmc.ncbi.nlm.nih.govBelegt: dass die meisten betroffenen Kitten bei oder kurz nach der Geburt sterben, vermutlich durch Unterzuckerung, Überlebende bis zum Beginn einer fortschreitenden neuromuskulären Degeneration mit 5 Monaten unauffällig wirken, das Screening von 402 privat gehaltenen Norwegischen Waldkatzen mit 58 Anlageträgern und 4 Tieren mit doppelter Anlage.
  5. Anderson et al., Genetic epidemiology of blood type, disease and trait variants, and genome-wide genetic diversity in over 11,000 domestic cats, PLoS Genetics, mit Supplement S4 · 2022, PMID 35709088 · pmc.ncbi.nlm.nih.govBelegt: den Testzeitraum 2016 bis 2021, unter 121 getesteten Norwegischen Waldkatzen einen Träger der GSD-IV-Variante und vier Träger der PK-Variante, jeweils ohne doppelte Kopie, keinen Träger der HCM-Varianten von Maine Coon und Ragdoll (Table 2 und Supplement S4), die Vermutung der Autoren, dass die niedrigere Frequenz der GSD-Variante auf Gentests und gezielte Zuchtauswahl zurückgehen könnte, und die Aussage, dass die klinische Ausprägung der PK-Defizienz in weiteren getesteten Rassen außer Abessinier und Somali nicht wissenschaftlich dokumentiert ist.
  6. Grahn, Grahn, Penedo, Helps, Lyons, Erythrocyte pyruvate kinase deficiency mutation identified in multiple breeds of domestic cats, BMC Veterinary Research · 2012, PMID 23110753 · pmc.ncbi.nlm.nih.govBelegt: drei Träger der PK-Variante unter 13 nicht vorselektierten Norwegischen Waldkatzen (Table 3) und die Empfehlung der Autoren, unter anderem Norwegische Waldkatzen auf PK zu testen.
  7. Öhlund, Fall, Ström Holst, Hansson-Hamlin, Bonnett, Egenvall, Incidence of Diabetes Mellitus in Insured Swedish Cats in Relation to Age, Breed and Sex, Journal of Veterinary Internal Medicine · 2015, PMID 26179258 · pmc.ncbi.nlm.nih.govBelegt: für versicherte Katzen in Schweden 2009 bis 2013 die 83 Diabetesfälle bei Norwegischen Waldkatzen mit 21,2 Fällen je 10.000 Katzenjahre gegenüber 11,6 für alle Katzen, das Inzidenzratenverhältnis von 1,9 gegenüber allen anderen Katzen und dass das erhöhte Risiko auch nach Altersadjustierung bestehen blieb.
  8. O’Neill et al., Epidemiology of Diabetes Mellitus among 193,435 Cats Attending Primary-Care Veterinary Practices in England, Journal of Veterinary Internal Medicine · 2016, PMID 27353396 · pmc.ncbi.nlm.nih.govBelegt: für englische Tierarztpraxen 2009 bis 2014 die 8 Diabetesfälle unter 362 Norwegischen Waldkatzen und die Odds Ratio von 3,5 (1,3 bis 9,6).
  9. Waite, Gostelow, Wright, Jepson, Brodbelt, O’Neill, Frequency, Risk Factors, and Mortality for Diabetes Mellitus in 1 225 130 Cats Under Primary Veterinary Care in the United Kingdom in 2019, Journal of Veterinary Internal Medicine · 2025, PMID 40525629 · pmc.ncbi.nlm.nih.govBelegt: für britische Tierarztpraxen 2019 die 2 Diabetesfälle unter 2.452 Norwegischen Waldkatzen, die Odds Ratio von 0,92 (0,23 bis 3,69), die Aussage der Autoren, ihre Ergebnisse stützten anders als frühere Studien keine Diabetes-Veranlagung der Rasse, und dass Diabetes bei Katzen bis vor Kurzem standardmäßig mit Insulin behandelt wurde und inzwischen auch Tabletten (SGLT-2-Hemmer) zugelassen sind.
  10. Egenvall, Bonnett, Häggström, Ström Holst, Möller, Nødtvedt, Morbidity of insured Swedish cats during 1999-2006 by age, breed, sex, and diagnosis, Journal of Feline Medicine and Surgery · 2010, PMID 21055987 · pmc.ncbi.nlm.nih.govBelegt: die Rate von Katzen mit mindestens einem tierärztlichen Schadenfall bei Norwegischen Waldkatzen von 940 je 10.000 Katzenjahre (851 bis 1.029) gegenüber 875 (858 bis 892) für alle versicherten Katzen und 804 (785 bis 824) für Hauskatzen, die signifikant höhere Rate der Siam-Gruppe und dass Schadenfälle wegen Erkrankungen der unteren Harnwege bei Norwegischen Waldkatzen signifikant häufiger waren als bei Hauskatzen.
  11. Geddes, Davison, Elliott, Syme, O’Neill, Risk factors for upper urinary tract uroliths and ureteral obstruction in cats under referral veterinary care in the United Kingdom, Journal of Veterinary Internal Medicine · 2023, PMID 36860138 · pmc.ncbi.nlm.nih.govBelegt: einen Fall von Steinen im oberen Harntrakt unter 218 Norwegischen Waldkatzen einer britischen Überweisungsklinik, das gegenüber Nicht-Rassekatzen verringerte Risiko (Odds Ratio 0,11) und die Behandlung verschlossener Harnleiter teils mit Eingriffen wie Bypass- oder Stent-Implantation.
  12. Laboklin, Gentests Katze: Glycogenspeicherkrankheit Typ IV, Pyruvatkinase-Defizienz, Paket Norwegische Waldkatze, Hypertrophe Kardiomyopathie HCM1, HCM3, HCM4 · abgerufen 06.10.2026; Einzelseiten unter laboklin.de/de/leistungen/genetik/erbkrankheiten/katze/ · laboklin.deBelegt: die Gentests auf Glycogenspeicherkrankheit Typ IV und Pyruvatkinase-Defizienz für die Norwegische Waldkatze, jeweils mit autosomal-rezessivem Erbgang, das Paket Norwegische Waldkatze mit genetischer Blutgruppe, PK, GSD IV und der Fellfarbe Amber und dass die HCM-Gentests nur für Maine Coon, Ragdoll und Sphynx angeboten werden.
  13. FIFe Breed Standard Norwegian Forest Cat (NFO) · Stand 01.01.2026, abgerufen 06.10.2026 · fifeweb.orgBelegt: das Kürzel NFO, die Anerkennung 1977, die Größe "groß" mit langem, kräftig gebautem Körper und das halblange Fell mit wolliger Unterwolle und wasserabstoßendem Deckhaar. Ein Gewicht nennt der Standard nicht.
  14. Figo, Versicherungsbedingungen Figo Tierkrankenversicherung · Fassung 01/2025 V2, Update 06/2026, geprüft 20.10.2026 · figopet.deBelegt: die Wartezeit von 30 Tagen, sofern der Versicherungsschein nichts anderes angibt, und 2 Wochentagen bei Unfall ohne besondere Wartezeiten und den Ausschluss von Erkrankungen, die in der Wartezeit oder davor entstanden sind (Art. 2.2), die jährliche ordentliche Kündigung durch beide Seiten (Art. 2.3, 2.9) und den Verzicht des Versicherers auf die Kündigung nach einem Versicherungsfall (Art. 2.4, 2.9), die Wahl von 50, 70 oder 90 Prozent Erstattung und einer Jahressumme von 3.000 Euro, 6.000 Euro oder unbegrenzt (Art. 4.10.1), die Erstattung bis zum maximalen Satz der GOT (Art. 5.1.1), die Erstattung der für die Diagnostik erforderlichen Untersuchungen mit ausdrücklicher Nennung von Ultraschall, EKG und Blutdruckmessung (Art. 5.1.1 Nr. 6), das Vorsorgebudget von bis zu 75 Euro im Jahr, zu dem präventive Gesundheitsuntersuchungen wie die Herzuntersuchung zählen (Art. 5.1.1 Nr. 4) und den Ausschluss von Erkrankungen, die vor oder zum Versicherungsbeginn bestanden, wozu die Bedingungen ausdrücklich auch angeborene Krankheiten bzw. Fehlentwicklungen zählen; die Klausel stellt auf das Bestehen ab und enthält kein Kenntnismerkmal (Art. 6.1 Nr. 1).
  15. Figo, Kundenservice-FAQ, Leistungsübersicht und Startseite · abgerufen 20.10.2026; Leistungsübersicht unter figopet.de/leistungsuebersicht/, Startseite figopet.de · figopet.deBelegt: die Aufnahme ab 7 Wochen ohne Altersgrenze nach oben, dass die Leistungsübersicht Behandlungen angeborener Fehlentwicklungen ohne Einschränkung als nicht versichert nennt, dass erbliche Krankheiten, die seit Geburt vorliegen, laut FAQ nicht erstattet werden, später im Leben auftretende, meist erblich bedingte Erkrankungen dagegen im Rahmen des Tarifs und laut Startseite, dass der Beitrag von Tierart, Rasse, Alter, Wohnort und gewähltem Schutz abhängt.
  16. hepster, Allgemeine Versicherungsbedingungen Katzenkrankenversicherung 2026 · Stand 04.2026, geprüft 15.10.2026 · hepster-product-production.cdn.prismic.ioBelegt: für den Tarif Superior: keine Jahreshöchstgrenze (B 4.5.2), Erstattung bis zum 4-fachen GOT-Satz (B 4.3.8), die allgemeine Wartezeit von einem Monat (B 4.2.3) und den dauerhaften Ausschluss, wenn Symptome in einer Wartezeit auftreten (B 4.2.2), die Wartezeitlisten ohne Herzerkrankungen (B 4.2.5, 4.2.6) und die Begrenzung auf einen Versicherungsfall für die 12-Monats-Liste mit Hüftdysplasie (B 4.2.6), den Ausschluss bei Antragstellung bekannter und in den sechs Monaten vor Vertragsschluss behandelter Erkrankungen (B 4.6.1), die Deckung bei Antragstellung unbekannter angeborener oder genetisch bedingter Fehlentwicklungen ohne Euro-Deckel (B 4.6.1), die Liste erstattungsfähiger Leistungen bei konservativer Behandlung mit Arzneimitteln, Labor- und Röntgen-Diagnostik, MRT und CT (B 4.3.3), die Pauschale für Gesundheitsleistungen von 70 Euro im Jahr, über die Vorsorgeuntersuchungen und Gesundheitschecks ausschließlich laufen (B 4.3.7), die Nennung von Ultraschall und EKG bei den Pflichten im Schadenfall (B 4.8.2 b), das Eintrittsalter unter 7 Jahren (A 1.3.3) und dass die Verlängerung im Monats- und im Jahresabo unter dem Vorbehalt einer Kündigung durch den Versicherer oder die versicherte Person steht, ohne dass die Bedingungen einen Kündigungsverzicht des Versicherers vorsehen (A 1.4.2.1, 1.4.2.2).
  17. hepster, Produktseite Katzenkrankenversicherung · geprüft 15.10.2026 · hepster.comBelegt: den Einstiegspreis des Katzenkranken-Tarifs Superior mit 10 Prozent Selbstbeteiligung ab 48,66 Euro und ohne Selbstbeteiligung ab 54,06 Euro im Monat (Katze bis 2 Jahre, Monatsabo; der Katzenbeitrag hängt nicht von der Rasse ab).
  18. hepster, Produktinformationsblatt (IPID) Katzenkrankenversicherung · Stand 04/2026, geprüft 15.10.2026 · hepster-product-production.cdn.prismic.ioBelegt: dass beide Seiten den Vertrag unter bestimmten Voraussetzungen vorzeitig kündigen können, zum Beispiel nach einem Schadensfall.
  19. petolo, Vertragsunterlagen Katzenkrankenversicherung (Tarifblatt und Allgemeine Tarifbestimmungen) · Tarifblatt in der Fassung vom 01.11.2025, abgerufen 06.10.2026, geprüft 15.10.2026 · assets.petolo.deBelegt: für den Tarif Premium: 80 Prozent Erstattung und 100 Prozent nach digitaler Erstberatung mit Überweisung vor Behandlungsbeginn (Tarifblatt, ATB 3.2.4), höchstens 1.000 Euro im ersten Versicherungsjahr einschließlich Fehlentwicklungen und Budgets und ab dem zweiten unbegrenzt (ATB 3.8), keine Wartezeiten (ATB 4), Fehlentwicklungen nur als Zuschuss von höchstens 2.500 Euro je Fehlentwicklung, sofern erste Symptome oder die Diagnose nach Versicherungsbeginn liegen, andernfalls dauerhaft kein Zuschuss (Tarifblatt, ATB 3.5), 100 Prozent Erstattung bei einer OP nach einem Verkehrsunfall auch ohne Erstberatung (Tarifblatt, ATB 3.3.3), die Erstattung notwendiger Diagnostik (ATB 3.2.1) mit den Beispielen Röntgen, EKG, Sonografie und Labor bei stationären Heilbehandlungen (ATB 3.3.2), das Gesundheitsbudget von 100 Euro im Jahr (Tarifblatt), über das ambulante Vorsorge ausschließlich läuft (ATB 3.6, 6.2), den Verzicht auf die ordentliche Kündigung und das vorbehaltene außerordentliche Kündigungsrecht des Versicherers, etwa nach einem Versicherungsfall (ATB 5.5), den Ausschluss von Behandlungen, deren Notwendigkeit vor Versicherungsbeginn bekannt, tierärztlich angeraten oder begonnen war, und von Behandlungen zur Korrektur bei Beginn vorhandener schwerwiegender Beeinträchtigungen ohne Aussicht auf Besserung (Invalidität) (ATB 6.1), dass die Unterlagen nur ein Mindestalter von 8 Wochen und kein Höchstalter nennen (ATB 1.1) sowie dass Herzerkrankungen in den Unterlagen nicht ausdrücklich geregelt sind.
  20. petolo, Produktseite Katzenkrankenversicherung · abgerufen 06.10.2026, geprüft 15.10.2026 · petolo.deBelegt: die Aufnahme bis einen Tag vor dem 9. Geburtstag.
  21. Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte (GOT) vom 15. August 2022, BGBl. I S. 1401 · Verkündungsfassung, abgerufen 06.10.2026 · tieraerzteverband.deBelegt: die Gebührenpositionen Nr. 650 Basisechokardiografie 67,20 Euro, Nr. 651 ergänzende echokardiografische Untersuchung 53,86 Euro, Nr. 16 Allgemeine Untersuchung mit Beratung 23,62 Euro, Nr. 627 venöse Blutprobenentnahme 10,26 Euro, Nr. 610 chemische Blutuntersuchung je Parameter 13,57 Euro, Nr. 981 Harnuntersuchung mit Teststreifen 5,14 Euro, Nr. 982 Harnstatus spezifisches Gewicht 8,49 Euro und Nr. 983 Sedimentuntersuchung 20,54 Euro, jeweils einfacher Satz netto, den Rahmen vom Einfachen bis Dreifachen nach Paragraf 2 Absatz 1, den Notdienstrahmen vom Zwei- bis Vierfachen plus 50 Euro Notdienstgebühr nach Paragraf 4 Absatz 1 und dass die Umsatzsteuer in den Gebührensätzen nicht enthalten ist (Paragraf 1 Absatz 3).

Die Herzdaten stammen aus Familien- und Zuchtscreening-Kohorten, die Gentest-Zahlen aus Laborkunden und kleinen Stichproben, die Diabetes- und Harnwegsdaten aus Versicherungs- und Praxisdaten. Sie beschreiben die untersuchte Gruppe, nicht die Häufigkeit unter allen Norwegischen Waldkatzen. Die Lebenserwartung beruht auf 15 Todesfällen. Gebührenangaben sind der GOT im 1-fachen Satz entnommen, netto ohne Umsatzsteuer.

Redaktion: Patrick Leiß · Stand: Oktober 2026 · Quellen

Tarife für die Waldkatze